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Wer ist die Krebsliga? Die Deutsch-Iranische
Krebsliga e.V. ist eine unabhängige und neutrale
medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft und Hilfsorganisation, die
gemeinnützigen Zwecken dient. Die Deutsch-Iranische Krebsliga e.V. wurde am 01. März 2008 in
Frankfurt/Main gegründet und ist beim Amtsgericht Friedberg/Hessen im
Vereinsregister unter VR 2564 eingetragen. Sie ist vom Finanzamt Friedberg als
gemeinnützige Körperschaft steuerlich anerkannt und hat ihren Sitz und ihre
Geschäftsstelle in Friedberg/Hessen. Aus
persönlichen Erlebnissen entstand aus dem Gedanken, iranischen Krebskranken in
Deutschland und Iran zu helfen, die konzeptionelle Grundlage für den Aufbau
einer solchen Organisation. Zudem ergab sich bei Recherchen bei deutschen und
internationalen onkologischen Einrichtungen, dass die iranischen Experten kaum
auf internationalen onkologischen Veranstaltungen vertreten sind. Die Deutsch-Iranische
Krebsliga e.V. hat sich zum Ziel gemacht: - Informationen zum Thema Krebs für die Zielgruppe der persischen Mitbürger in
Deutschland, Europa und in Iran zugänglich zu machen - Den Betroffenen und
Angehörigen bei der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten kostenlos zu helfen. - Durch Aufklärung über
Maßnahmen zur Früherkennung, Krebskrankheiten, Therapiemöglichkeiten und
Nachsorge, die onkologischen
Neuerkrankungen zu senken und zu stabilisieren. - Die Erkenntnisse über
die Krebskrankheit, onkologische Forschung und die Entwicklung von
Therapiemöglichkeiten in Deutschland und Iran unterstützen. - Aufbau einer engen
Zusammenarbeit zwischen deutschen, europäischen und iranischen Medizinern und
onkologischen Institutionen; Einbindung der persischen Mediziner/Onkologen in
die internationalen Krebsorganisationen und -veranstaltungen für den
wissenschaftlichen Austausch. Eine
weitere Aufgabe ist der Aufbau eines bundesweiten Beratungsnetzwerkes für
die Betroffenen und Angehörigen. In einem späteren Schritt können Iranweit Beratungsstellen aufgebaut werden. Die interdisziplinäre Arbeit in der Onkologie hat eine
zunehmende Bedeutung. Eine fundierte interdisziplinäre Kooperation bei der
Behandlung onkologischer Patienten zwischen den Fachbereichen sind im Sinne
einer erfolgreichen Therapie und einer höheren Lebensqualität der Betroffenen unabdingbar. Die
Deutsch-Iranische Krebsliga e.V. arbeitet dabei auch mit anderen etablierten
onkologisch-national- und international tätigen Einrichtungen zusammen. Um
diese Ziele zu realisieren und auch in Zukunft den Kampf gegen den Krebs und
dessen Auswirkungen auf die Menschen fortsetzen zu können benötigt die Deutsch-Iranische
Krebsliga e.V. einen zuverlässigen, belastbaren Haushalt. Dafür
sind Zuwendungen in Form projektbezogener und/oder freier Mittel hilfreich und
notwendig. Wir benötigen also die Unterstützung durch Sponsoren und Spender. Die
Mitgliedsbeiträge werden jedem Mitglied der Deutsch-Iranische
Krebsliga e.V. durch eine entsprechende Zuwendungsbestätigung
der Geschäftsstelle in Deutschland, zur Vorlage beim jeweiligen Finanzamt
schriftlich und zuverlässig bestätigt. Jede Zuwendung, ob Geld-
oder Sachzuwendung an die Deutsch-Iranische Krebsliga e.V., kann beim Finanzamt
des Zuwendenden steuerlich anerkannt werden. Durch das persönliche
Interesse der ehrenamtlichen Mitglieder, der Spender und Sponsoren, hat sich
die Deutsch-Iranische Krebsliga e.V. zur Aufgabe gemacht, sich vor allem
auf den Iran und die iranischen Mitbürger in Deutschland und Europa zu
konzentrieren. Im Iran wird leider immer noch onkologische Fachhilfe
benötigt, vor allem die Bereiche der Aufklärung, der Vorsorge, der medizinischen
Anprechpartner und der Nachsorge sind noch nicht so weit ausgebaut wie sie sein
sollten und daher ein Hauptanliegen der Deutsch-Iranische Krebsliga e.V.,
die wir mit ihrer Hilfe verbessern möchten. Wie ist die Krebsliga strukturiert? Die Arbeit der Krebsliga
besteht aus drei Säulen. 1. dem wissenschaftlichen Beirat mit seinen onkologischen
Facharbeitsgruppen 2. dem Vorstand und der Geschäftsstelle als Zentrale
aller organisatorischen Belange 3. dem Bereich der bilateralen und internationalen
Beziehungen Die Krebsliga als
onkologische Fachgesellschaft wird mit ihrem wissenschaftlichen Beirat an der
Schaffung und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse arbeiten. Der
wissenschaftliche Beirat trägt entscheidend dazu bei, die Vorsorge- , Versorgungs-
und Behandlungssituation von Krebsbetroffenen
zu verbessern. Diese wissenschaftlichen Arbeiten werden in Kooperation
mit anerkannten deutschen und internationalen onkologischen Einrichtungen realisiert.
Der Notwendigkeit, in der Onkologie interdisziplinär zusammen zu arbeiten, wird
Rechnung getragen. Der Bereich der bilateralen
und internationalen Beziehungen beschäftigt sich mit Aufbau einer engen und
dauerhaften Zusammenarbeit zwischen deutschen, persischen und internationalen onkologischen
Einrichtungen zur Krebsbekämpfung. Außerdem
veranstaltet dieser Bereich in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat
der Krebsliga deutsch-persische Symposien, Meetings- und Kongresse. Die
Beteiligung internationaler Fachexperten ist dabei selbstverständlich. Die Koordination dieser beiden Säulen, dem wissenschaftlichen Beirat und der bilateralen/internationalen Beziehungen, realisieren der Vorstand und die Geschäftsstelle. Außerdem ist die Geschäftsstelle für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, für die Mitgliederverwaltung und die Projektentwicklung im Tagesgeschäft zuständig. Nicht zu vergessen, dass sich die Geschäftsstelle um die Übersetzungen, die Publikationen der wissenschaftlichen Arbeiten, die Projekte zur Krebsprävention und den Internetauftritt zu kümmern hat. AKTUELL:Die Krebsliga wird sich im Bereich der Unterstützung und Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen positionieren. Im Bereich des wissenschaftlichen Backgrounds werden wichtige onkologische Schwerpunktbereiche besetzt. Hierbei erfolgt die Priorisierung nach den Besonderheiten der iranischen und deutschen Gegebenheiten. |